VW Bulli T6 California

Worin unterscheiden sich die drei Typen des California, nämlich Coast, Beach und Ocean?

Der Beach ist das günstigste der drei Ausstattungsvarianten, bietet aber schon sehr viel. Die campingrelevante Grundausstattung besteht aus:

  • Aufstelldach, Schlaffläche 1,20m x 2,00m mit Lattenrost!
  • Da keine Küchenzeile eingebaut ist, bietet der Beach das breiteste Bett unten, allerdings ohne Lattenrost: 1,50 m x 2,00m
  • Campingtisch in der Schiebetür
  • 2 Klappstühle in der Heckklappe
  • Beide Vordersitze sind drehbar, womit eine gemütliche Sitzecke entsteht.

Die gute und fix herzustellende Verdunkelung mit lichtundurchlässigen Rollos wie im Coast und Ocean gibt es unverständlicherweise nur für einen Teil der Fenster. Die Windschutzscheibe und das Fenster in der Fahrer- und Beifahrertür müssen mit der weniger guten Lösung aus dem Guten-Nacht-Paket des Multivan (siehe dort) abgedunkelt werden.

Die Markise als Zusatzausstattung ist absolut empfehlenswert. Bei Regen kann man trocken aus dem Bus aussteigen und sich auch draußen aufhalten. Wichtig ist übrigens drauf zu achten, dass der Regen zu einer Seite ablaufen kann.

Praktisch ist auch die Standheizung, die eine wohlig warmen Innenraum ermöglicht, ohne die Fahrzeugbatterie zu belasten, denn diese wird über eine Zweitbatterie betrieben. So kann man doch in den kalten See springen und sich anschließend im Bulli wieder aufwärmen.

Verwendet man das Aufstelldach muss man wissen, dass es Geräusche und Licht nicht viel besser abhält als ein Zelt. Mehr Ruhe und Dunkelheit hat man unten. Das Aufstelldach ermöglicht aber auch, dass man im Fahrzeug stehen kann, denn das Lattenrost kann mit hochgeklappt werden.

 

Vorteile

Der größte Vorteile des Beach im Vergleich zu den besseren Ausstattungsvarianten ist das breitere Bett unten. Die erforderliche Campingausstattung (Kocher, Wasserversorgung, usw.) muss extra beschafft werden. Als Vorteil kann dabei gesehen werden, dass man bei gutem Wetter sowieso lieber draußen kocht und ein mobiler Gaskocher dann oft praktischer ist.

 

Fahrberichte

Der Spiegel hat den Beach getestet und für gut befunden.

Test von AutoBild.

Test von Focus Onilne

 

 

Zusätzlich zum California Beach bietet der Coast eine eingebaute Küche (d.h. einen einflamigen Gasherd) mit Schublädchen für Besteck und Regale, ein eingebautes Waschbecken, einen 42l Kühlschrank, so etwas wie einen Kleiderschrank und Stauraum an der Kofferraumklappe. Für die den Herd muss die weit verbreitete CampingGaz R907 Gasflasche eingesetzt werden, sofern man sie nicht mitbestellt hat.

Die Seitenscheiben der beiden Türen werden mit lichtundurchlässigen Stoffen abgedunkelt, die per Magnet am Rahmen befestigt werden. Für die Windschutzscheibe zieht man aus den Seitenteilen Rollos heraus, die in der Mitte eingehängt werden können. Zwei gute Lösungen, die für einen dunklen Innenraum sorgen.

 

Vorteil

Wenn in den Stauräumen alles seinen Platz gefunden hat, ist es schon praktisch mit einem Handgriff beispielsweise auf das Besteck zuzugreifen. Die Glasplatte mit der Waschbecken und Herd bildet eine gute Ablagefläche, die sehr nützlich ist.

 

 

Fahrberichte

von Auto Motor Sport

von daddylicious mit Beschreibung einer Familienreise nach Italien

 

Bei der hochwertigsten Ausführung des California als Ocean, kann das Dach elektrisch aufgestellt werden – als Standard wird dieser Camper außerdem mit Drei-Zonen Klimaanlage, Zusatzheizung, Doppelverglasung und anders gestaltetem Mobiliar ausgestattet.

Test von Welt online

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